Das Erneuerbare-Energien-Gesetz
Neue Technologien benötigen Förderung, damit sie erfolgreich eingeführt werden können. Die Methoden der Energieerzeugung aus Wind und Sonne, aus Erdwärme oder aus dem Meer sind - verglichen mit der Verbrennung kohlenstoffbasierter Energieträger - vergleichsweise neu.
Effizienz, Zuverlässigkeit und vor allem Kosten müssen optimiert werden, damit sie wettbewerbsfähig werden. Das geschieht durch Erfahrung, Forschung und Weiterentwicklung.
Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen hat eine Reihe von Staaten Instrumente entwickelt um die Anwendung regenerativer Energieerzeugung zu fördern. Dabei muss eine Balance zwischen Anreiz und Überförderung gefunden werden. In Deutschland ist dies mit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geschehen. Das Gesetz gewährleistet langfristige Sicherheit für Investitionen in umweltfreundliche Kraftwerke. Es regelt die Abnahme der erzeugten Energie und garantiert die feste Vergütung für den erzeugten Strom über 20 Jahre.

